| Last
update:
24.01.2026
|
| |
| Zurück
Index chronologisch
Index A-Z |
| Punktlegende |
| |
2025
4. Quartal |
| |
|
| |
| |
| |
|
 |
TIMO BLUNCK
Der Schlaf Fotograf
Vinyl, Digital
Vinyl/CD: Kultur Manufactur/Dussmann TB 003
(2025)
Länge: 48:23
Vinyl bei "Dussmann" bestellen!
CD bei "Dussmann" bestellen!
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Die nackte Göttin
2. Anfänger für Fortgeschrittene
3. Die kleinste IQ der Welt
4. Der denglische Patient
5. Wasserherz - Das Gegenteil von Allem
6. Notiz an mich selbst - Fick dich!
7. Engelfrikassee
8. Scwiegervater für eine Nacht
9. Der Schlaf Fotograf
10. Die Geheimratsecken des Lebens
|
| |
| Musik-Art: Fusion mit bizarrer Lyrik |
| |
| Conny's Kritik: |
Timo Blunck: Musiker, Schriftsteller und sein neues Album „Der Schlaf Fotograf“
Biografische Notizen zu Timo Blunck
Timo Blunck, geboren im Jahr 1962, ist ein vielseitiger deutscher Musiker und Schriftsteller. Seine musikalische Laufbahn begann er mit der Gründung der Band „Die Zimmermänner“. Im Jahr 1981 stieg er als Bassist bei der experimentellen NDW-Rockband „Palais Schaumburg“ ein. Nach dieser prägenden Zeit wechselte Blunck als Sänger und Texter zur Hamburger Pop-Band „Grace Kairos“.
1992 veröffentlichte Timo Blunck sein erstes Soloalbum mit dem schlichten Titel „Timo“. Viele Jahre später, im Jahr 2018, folgte das Album „Hatten wir nicht mal Sex in den 80ern?“, das nicht nur musikalisch, sondern auch als Buch erschien. Drei Jahre darauf, 2021, veröffentlichte Blunck das Buch „Die Optimistin“.
Derzeit steht sein aktuelles Soloalbum „Der Schlaf Fotograf“ im Mittelpunkt meiner Rezension.
Musikalischer Stil und Besonderheiten des aktuellen Albums
Mit seinem neuen Album entführt Timo Blunck die Hörerinnen und Hörer in eine faszinierende Klangwelt, die sich zwischen Soul, Funk, Jazz und Pop-Rock bewegt – ein Genre-Mix, der auch als „Fusion“ bekannt ist. Die musikalische Vielfalt wird dabei durch literarisch anspruchsvolle, mysteriöse und provokante Songtexte ergänzt, die zum Nachdenken anregen.
Beim Hören des Albums fühlt man sich an Größen wie Steely Dan, Donald Fagen, Stevie Wonder und Miles Davis erinnert, deren Einflüsse in den Arrangements und der Atmosphäre deutlich spürbar sind. Besonders die Songs „Der kleinste IQ der Welt“ und „Engelsfrikassee“ stechen hervor: Sie polarisieren und provozieren durch ihre ungewöhnlichen Themen und die pointierten Texte. Auch die Lyrics der weiteren Tracks laden immer wieder zum Innehalten und Nachdenken ein.
Ein Großteil der Instrumentalparts wurde von Timo Blunck selbst eingespielt. Gesanglich präsentiert er sich überwiegend im Bariton, zeigt aber auch im Chorgesang gelegentlich seine Tenorstimme. Für zusätzliche Klangfarbe sorgt die Beteiligung der leider früh verstorbenen Sängerin Regy Clasen, deren Beitrag dem Album eine besondere Tiefe verleiht. Die Bläsersektion wird von den bekannten Box Horns (u. a. aus Projekten mit Jan Delay und Meute) gestaltet und rundet das musikalische Gesamtbild eindrucksvoll ab.
Analyse der einzelnen Songs
Der Opener des Albums, „Die nackte Göttin“, zieht die Hörerinnen und Hörer direkt mit einer mitreißenden Fusion aus Funk, Soul, Rock und Jazz in den Bann. Die Zeile „…Sie ist die schönste Voodoo-Puppe in meiner Bauchtanzgruppe…“ verleiht dem Stück einen augenzwinkernden Charakter. Besonders auffällig ist der prägnante Bläsereinsatz, der Erinnerungen an Donald Fagen weckt.
Auch der Song „Anfänger für Fortgeschrittene“ („…Du warst einst mein allerliebster Guppy, jetzt bist du sein verstrahltes Groupie…“) knüpft an diesen Stil an. Starke Bläser und die Fusion-typische Machart lassen ebenfalls deutliche Parallelen zu Fagen erkennen.
Mit „Der kleinste IQ der Welt“ („…Wachtmeister Sausack, du lauwarmes Ei, nur traurige Loser geh' n zur Polizei…“) wagt sich Blunck an gesellschaftskritische Themen. Der Song polarisiert und provoziert als Anti-Polizei-Song im Fusion-Blues-Rock-Gewand und verstärkt durch seine pointierten Texte den provokativen Charakter.
Ein weiteres Highlight ist „Der denglische Patient“ („…Der Patient ist ein Naturtalent, Bilinguales Instrument, Orchester ohne Dirigent, Schmalztrompete…“). Hier trifft ein langsamer Funk-Soul-Reggae auf skurril-poetische Textzeilen und schafft ein entspanntes, dennoch vielschichtiges Hörerlebnis.
Mit „Wasserherz – Das Gegenteil von Allem“ („...Mein Wasserherz trägt heut' den blauen Ostfriesennerz, ein luftleerer Kuss, wie′s laut Gebrauchsanweisung nicht sein muss…“) legt Blunck ein äußerst schnelles, bläserstarkes Soul-Funk-Jazz-Stück vor, das erneut Assoziationen zu Donald Fagen aufkommen lässt.
„Notiz an mich selbst – Fick dich!“ („…Nur noch ein halbes Jahr Bewährung, und schon seit 15 Tagen clean, oh Mann, das Fleisch ist willig, doch der Geist ist schwach…“) überzeugt durch einen Latino-Rhythmus, der dem Funk-Jazz eine besondere Färbung gibt. Unterstützt wird Blunck dabei von der Sängerin Regy Clasen, die auch dem leicht jazzigen Reggae von „Engelsfrikassee“ („…Das hab' ich gegessen? - Engelfrikassee ist Menschenfleisch…“) eine spezielle Note verleiht.
„Schwiegervater für eine Nacht“ („…Du bist keine Nonne, und ich bin kein Mönch, mein Glashaus steht am Hang, wie schmeckt deine Sonne?...“) ist ein Funk-Synth-Rocker, der sich jedoch durch seine Länge etwas in die Breite zieht. Im Gegensatz dazu wirkt „Der Schlaf Fotograf“ („…Du schnarchst wie ein Trecker im Rückwärtsgang, sagt der Schlaf Fotograf, ein Lied nur für Taube, ein Blechgesang…“) als jazzige Pop-Ballade mit Streichern beinahe kammermusikalisch und hebt sich durch diese Klangvielfalt ab.
Der Schlusssong „Die Geheimratsecken des Lebens“ („…Ein Zelt wäre besser, ein Boot und ein Messer, ein Kühlschrank, ein Kompass, ein Bett und ein Bierfass…“) beeindruckt mit seinem dreigeteilten Rhythmusschema: Er startet als langsamer Pop-Rock, entwickelt sich im Mittelteil zu einem schnellen Fusion-Pop und endet schließlich als Soul-Pop. Auch hier bereichert Regy Clasen das Stück gesanglich.
Fazit
Insgesamt präsentiert sich das Album musikalisch äußerst stark und abwechslungsreich, wobei die teils schwierige, bizarre und provokante Lyrik einen besonderen Reiz ausmacht. Erwähnenswert ist, dass parallel zu diesem Album auch Timo Bluncks neues Buch „Ein kleines Lied über das Sterben“ im Emons-Verlag erscheint.
Bewertung:
8-10 Punkte (von 12)
Klang:
10 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
UTE LEMPER
Pirate Jenny - Kurt Weill Reimagined
Digital-Download/Streaming
The Audiophile Society
(2025)
Länge: 41:01
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Mack The Knife
2. Speak Low
3. Surabaya Johnny
4. My Ship
5. Pirate Jenny
6. Le Grand Lustucru
7. Die Ballade vom ertrunkenen Mädchen
8. Salomon Song
|
| |
| Musik-Art: Smooth-Jazz-Chanson |
| |
| Conny's Kritik: |
Ute Lempers Hommage an Kurt Weill: Ein modernes Klangexperiment
Einleitung
Nach dem Erfolg ihres Albums „Sings Kurt Weill“ aus dem Jahr 1988 widmet sich Ute Lemper erneut den Werken ihres Lieblingskomponisten. Dieses Mal präsentiert sie die Lieder in einem moderneren Gewand, das gezielt ein jüngeres Publikum anspricht.
Zusammenarbeit mit David Chesky und technischer Ansatz
Für dieses besondere Projekt hat sich Lemper mit ihrem New Yorker Nachbarn David Chesky zusammengeschlossen, einem Musiker und Klangtüftler. Gemeinsam haben sie zum 125. Geburtstag von Kurt Weill ein Album aufgenommen, das nicht nur durch seine musikalische Interpretation, sondern auch durch technische Innovation beeindruckt. Besonders hervorzuheben ist Cheskys „3D Mega-Dimensional-Sound“, der der Produktion eine außergewöhnliche Klangqualität verleiht.
Musikalische Umsetzung und Interpretation
Interpretatorisch hebt sich das Werk klar ab. Obwohl viele Instrumentalparts und Samples programmiert sind und daher gelegentlich etwas leblos wirken, stammt die gesamte Instrumentierung von David Chesky, der zudem für Programmierung und Dirigat verantwortlich zeichnet. Ute Lemper überzeugt gesanglich mit ihrer warmen Altstimme und setzt mit ihrer Interpretation immer wieder besondere Akzente.
Sprachliche und stilistische Vielfalt
Von den insgesamt acht Songs des Albums singt Lemper sechs auf Englisch, einen auf Deutsch und einen auf Französisch. Der deutsche Titel „Die Ballade vom ertrunkenen Mädchen“ erzählt einfühlsam die Geschichte von Rosa Luxemburg. „Le Grand Lustucru“ wird im französischen Chanson-Stil dargeboten und erhält durch einen gemächlichen Smooth Jazz-Rhythmus eine besondere Note. Das wohl bekannteste Stück Kurt Weills, „Mack The Knife“, erhält durch die ungewöhnliche Mischung aus Synth-Pop und Smooth Jazz einen experimentellen Charakter.
Musikalischer Gesamteindruck
Auch die übrigen Titel des Albums sind überwiegend im ruhigen Smooth-Jazz-Stil gehalten. Hierbei setzt Ute Lemper mit ihrer Stimme immer wieder besondere Highlights und unterstreicht damit die emotionale Tiefe der Kompositionen.
Fazit
Das Album ist eine gelungene Hommage an Kurt Weill, umgesetzt in einem modernen Smooth-Jazz-Stil und beeindruckt durch eine herausragende Klangqualität.
Bewertung:
9 Punkte (von 12)
Klang:
11 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
BRYAN ADAMS
Roll With The Punches
Digital-Download/Streaming, CD, Vinyl
CD: Bad Records BADREC010-CD, Vinyl: Bad Records BADREC010-LP
(2025)
Länge: 34:53
Vinyl bei "jpc.de" bestellen!
CD bei "jpc.de" bestellen!
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Roll With The Punches
2. Make Up Your Mind
3. Never Let You Go
4. A Little More Understanding
5. Life Is Beautiful
6. Love Is Stronger Than Hate
7. How's That Workin' For Ya?
8. Two Arms To Hold You
9. Be The Reason
10. Will We Ever Be Friends Again
|
| |
| Musik-Art: Pop-Rock |
| |
| Conny's Kritik: |
Bryan Adams’ 16. Studioalbum: Rückkehr zum Rock
Seit der Gründung seines eigenen Labels hat Bryan Adams einen deutlichen Wandel in seinem musikalischen Stil vollzogen. Seine Musik wirkt nun wieder wesentlich rockiger und authentischer. Auf seinem 16. Studioalbum präsentiert der kanadische Musiker klassischen, handgemachten Pop-Rock, der vor allem durch seinen unverkennbaren, rauen Bariton besticht. Bemerkenswert ist auch, dass Adams oft mehrere Instrumente selbst einspielt und somit seiner Musik eine sehr persönliche Note verleiht. Unterstützt wird er dabei lediglich von ausgewählten Weggefährten: Pat Steward, Keith Scott, Jim Vallance und insbesondere seinem langjährigen Partner Mutt Lange begleiten ihn bei der Produktion.
Musikalischer Auftakt und Vielfalt
Das Album startet mit einem energiegeladenen Titeltrack, der den Hörer mit kräftigen Gitarrenriffs abholt, bevor der Song in einen eingängigen Midtempo-Pop-Rock übergeht. Besonders hervorzuheben ist der folgende Blues-Rocker „A Little More Understanding“, der sowohl durch ein Gitarrensolo als auch ein Orgelsolo überzeugt und somit die Vielseitigkeit des Albums unterstreicht. Trotz der rockigen Ausrichtung bleibt auch Platz für ruhigere Töne: So begeistert „Love Is Stranger Than Hate“ mit sanften Folk-Pop-Elementen, während „Two Arms To Hold You“ mit klassischem, eingängigem Pop-Rock überzeugt. Den Abschluss bildet die gefühlvolle Ballade „Will We Ever Be Friends Again“, die das Album ruhig und emotional ausklingen lässt.
Stilistische Ausrichtung und Fazit
Obwohl Bryan Adams weiterhin einige poppige Elemente in seine Musik einfließen lässt, liegt der Fokus des Albums eindeutig auf rockigen Klängen. Der Verzicht auf komplexe Strukturen zugunsten klarer, eingängiger Songs sorgt für ein solides Pop-Rock-Erlebnis. Insgesamt präsentiert sich das Werk als ehrlicher und bodenständiger Beitrag zu Adams’ Diskografie, der mit handwerklicher Qualität und musikalischer Leidenschaft überzeugt.
Bewertung:
7-9 Punkte (von 12)
Klang:
8 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
JUSTIN BIEBER
Swag
Digital-Download/Streaming
JRC Entertainment/LLC-ILH Production/Def Jam Recordings
(2025)
Länge: 54:11
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. All I Can Take
2. Daisies
3. Yukan
4. Go Baby
5. Things You Do
6. Butterflies
7. Way It Is
8. First Place
9. Soulful
10. Walking Away
11. Glory Voice Memo
12. Devotion
13. Dadz Love
14. Therapy Session
15. Sweet Spot
16. Standing On Business
17. 405
18. Swag
19. Zuma House
20. Too Long
21. Forgiveness
|
| |
| Musik-Art: Synth-Pop |
| |
| Conny's Kritik: |
Albumkritik: „Swag“ – Das Comeback nach vier Jahren
Ein neues Album nach langer Pause
Nach einer vierjährigen Veröffentlichungspause meldet sich der Musiker mit seinem neuen Album „Swag“ zurück. Die Songs setzen sich sowohl mit persönlichen als auch religiösen Themen auseinander und bieten eine stilistische Vielfalt. Trotz dieser Bandbreite bleiben die Stücke jedoch insgesamt eher unauffällig und vermögen es nicht, herauszustechen.
Höhepunkte und prominente Gäste
Als hervorstechender Titel lässt sich vor allem „Devotion“ in Zusammenarbeit mit Dijon nennen. Darüber hinaus finden sich auf dem Album prominente Gäste wie Gunna und Sexyy Red, deren Beiträge dem Gesamtbild jedoch keine wesentliche Verbesserung verleihen.
Fazit: Wenig inspirierend
Insgesamt hinterlässt das Album einen wenig inspirierenden und uninteressanten Eindruck. Unmittelbar nach „Swag“ veröffentlichte der Künstler noch „Swag II“. Angesichts des ersten Albums besteht jedoch kein Interesse, sich auch diesen Nachfolger anzuhören.
Bewertung:
4-6 Punkte (von 12)
Klang:
7 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
ED SHEERAN
Play
Digital-Download/CD/Vinyl
CD: Gingerbread Man Records/Atlantic Records UK Atlantic 5021732758187, Vinyl: Atlantic 5021732758224
(2025)
Länge: 44:38
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Opening
2. Sapphire
3. Azizam
4. Old Phone
5. Symmetry
6. Camera
7. In Other Words
8. A Little More
9. Slowly
10. Don't Look Down
11. The Vow
12. For Always
13. Heaven
|
| |
| Musik-Art: Pop |
| |
| Conny's Kritik: |
Ed Sheeran – „Play“: Ein Album zwischen Schicksal und Pop-Innovation
Mit seinem achten Studioalbum „Play“ verarbeitet der 34-jährige Ed Sheeran persönliche Schicksalsschläge auf eindrucksvolle Weise. Im Jahr 2022 musste er den Verlust seines besten Freundes verkraften, während bei seiner Ehefrau während der Schwangerschaft Krebs diagnostiziert wurde. Trotz dieser einschneidenden Erlebnisse ist „Play“ kein düsteres oder schweres Werk geworden.
Die Texte des Albums sind zwar spürbar von diesen Ereignissen geprägt, doch musikalisch bleibt Ed Sheeran seinem eingängigen Stil treu. Die Songs bewegen sich im Pop-Rock-Genre und überzeugen durch moderne Synth-Pop-Elemente sowie Einflüsse aus dem Ethno-Pop. Besonders im Song „Azizam“ treten persische Harmonien in den Vordergrund, während in „A Little More“ und „The Vow“ R&B- und Soul-Klänge mit markanten Bläsern zu hören sind. Auch Rap-Elemente finden in den Tracks „Opening“ und „A Little More“ ihren Platz, wobei sie den Songs keineswegs schaden oder deplatziert wirken.
Zu den herausragenden Titeln gehören „In Other Words“, eine verträumte Liebesballade, die von sanften Pianoklängen getragen wird, „Slowly“, eine besonders eingängige Pop-Ballade, sowie „For Always“, eine gefühlvolle Streicher-Pop-Ballade, die zum Nachdenken anregt.
Ed Sheerans markante Bariton- und Tenorstimme, begleitet von seinem eigenständigen Spiel an Akustik- und E-Gitarre, wird auf diesem Album von einer Vielzahl namhafter Musiker unterstützt. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Abe Laboriel Jr., Pino Palladino, Omer Fedi, Cirkut, Blake Slatkin und Johnny McDaid.
Insgesamt präsentiert sich „Play“ als hochwertiges Pop-Rock-Album mit eingängigen Melodien, schönen Harmonien und einer illustren Gästeschar – ein Beweis für Ed Sheerans Fähigkeit, persönliche Erfahrungen und musikalische Vielfalt zu einem stimmigen Gesamtwerk zu vereinen.
Bewertung:
7-9 Punkte (von 12)
Klang:
8 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
ANNE DRUMMOND
Modern Standarts
Digital-Download
The Audiophile Society
(2025)
Länge: 36:05
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Tell Me A Betime Story (from Herbie Hancock)
2. Windows (from Chick Corea)
3. Eternal Child (from Chick Corea)
4. Fee Fi Fo Fum (from Wayne Shorter)
5. Bright Size Life (from PatMetheny)
6. Infant Eyes (from Wayne Shorter)
7. Question And Answer (from Pat Metheny)
8. Cantaloupe Island (from Herbie Hancock)
|
| |
| Musik-Art: Jazz |
| |
| Conny's Kritik: |
Anne Drummond: Meisterhafte Jazz-Interpretationen auf „Modern Standarts“
Anne Drummond ist eine US-amerikanische Jazzmusikerin, die ursprünglich Klavier studierte und sich später auf die Flöte als Hauptinstrument spezialisierte. Im Jahr 2024 veröffentlichte sie auf dem Ultra-Hifi-Label „The Audiophile Society“ das Album „The Brazil Project“, gefolgt von dem neuen Werk „Modern Standarts“.
Auf „Modern Standarts“ interpretiert Drummond mit großer Virtuosität Jazz-Kompositionen von Herbie Hancock, Chick Corea, Wayne Shorter und Pat Metheny. Unterstützt wird sie dabei von Juan Diego Villalobos am Vibraphon, Allan Mednard am Akustik-Bass und Rashaan Carter am Schlagzeug. Das Zusammenspiel, insbesondere zwischen Flöte und Vibraphon, schafft eine besonders wohltuende Klangatmosphäre, die ihresgleichen sucht.
Hervorzuheben sind die virtuosen Sololeistungen beider Hauptinstrumente, die das Album prägen. Besonders eindrucksvoll sind die Pat Metheny-Kompositionen „Bright Size Life“ und „Question And Answer“, in denen Juan Diego Villalobos mit einem Ausnahme-Vibraphon-Solo begeistert. Den Abschluss bildet das sehr rhythmische „Cantaloupe Island“ von Herbie Hancock, welches den musikalischen Höhepunkt des Albums markiert.
Insgesamt überzeugt „Modern Standarts“ sowohl interpretatorisch als auch klanglich und unterstreicht Anne Drummonds Ausnahmestellung als Jazzflötistin.
Bewertung:
10-11 Punkte (von 12)
Klang:
11Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
DINO SALUZZI
El Viejo Caminate
Digital-Download, CD
CD: ECM-Records 7589798
(2025)
Länge: 71:27
Digital bei "qobuz" kaufen!
CD bei "jpc.de" bestellen!
Tracks:
1. La Ciudad De Los Aires Buenos
2. Northern Sun
3. Quiet March
4. Buenos Aires 1950
5. Mi Hiyo Y Yo
6. Tiempos De Ausencias
7. Someday My Prince Will Come
8. Yamo A Su Hermano
9. El Viejo Caminate
10. Dino Is Here
11. Old House
12. My One And Only Love
|
| |
| Musik-Art: Ethno-Jazz/Tango |
| |
| Conny's Kritik: |
Meisterhaftes Alterswerk von Dino Saluzzi
Der vitale Improvisator des Tango Nuevo
Der 1935 in Argentinien geborene und mittlerweile 90-jährige Bandoneon-Spieler Dino Saluzzi wird vom Jazzbassisten Martin Kunzler als „der vitale Improvisator des Tango Nuevo“ bezeichnet. Diese Einschätzung trifft den Kern von Saluzzis musikalischem Schaffen, das sich durch eine beeindruckende Lebendigkeit und Kreativität auch im hohen Alter auszeichnet.
Symbiose aus Tango, Flamenco und Jazz
Auf seinem 20. Album zelebriert Saluzzi eine einzigartige Verbindung von Tango, Flamenco und Jazz. Die Musik des Trio-Albums, das bereits 2023 in Buenos Aires aufgenommen wurde, ist geprägt von Erinnerungen und einer tiefen, emotionalen Atmosphäre. Die zwölf Stücke des knapp 72-minütigen Werks schaffen eine ruhige und entspannte Stimmung, die sich besonders für einen Tagesausklang bei Kerzenlicht und einem Glas Rotwein eignet.
Musikalische Begleitung und Klangatmosphäre
Jedes Stück beginnt mit einem sehr harmonischen Thema, das Saluzzi behutsam und kunstvoll improvisiert weiterführt. Unterstützt wird er dabei meist von seinem Sohn José Maria Saluzzi an der Akustik-Gitarre sowie dem norwegischen Musiker Jacob Young, der sowohl akustische als auch elektrische Gitarre spielt und gezielt musikalische Akzente setzt. Die erstklassige Aufnahmequalität trägt zudem dazu bei, die luftige Klangatmosphäre zu verstärken – selbst Tastenanschläge des Bandoneons und Griffgeräusche der Gitarren sind deutlich hörbar und verleihen dem Album eine besondere Authentizität.
Virtuosität im hohen Alter
Das Album ist ein herausragendes Alterswerk eines Ausnahmemusikers, der auch mit 90 Jahren noch mit beeindruckender Virtuosität musiziert und komponiert. Dino Saluzzi beweist mit diesem Werk erneut seine künstlerische Reife und seine Fähigkeit, Musik voller Leben und Gefühl zu erschaffen.
Bewertung:
10 Punkte (von 12)
Klang:
11 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
TESSA SOUTER
Shadows And Silence - The Erik Satie Project
Digital-Download
Noanara
(2025)
Länge: 45:29
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. A Song For You (Gnossienne No. 1)
2. Mood
3. Holding On To Beauty (Gnossienne No. 3)
4. Peace (Gnossienne No. 2)
5. Avec Le Temps
6. D'ou Venons-Nous (Gnossienne No. 3)
7. Vexations (I Kiss Your Heart)
8. Never Broken (E.S.P.)
9. Rayga's Song (Gymnopedie No. 1)
10. If You Go Away (Ne Me Quitte Pas)
|
| |
| Musik-Art: Vocal-Jazz |
| |
| Conny's Kritik: |
Tessa Souter – Ein außergewöhnliches Jazzprojekt zu Ehren von Erik Satie
Einführung
Tessa Souter, eine in New York lebende Jazzsängerin, stellt mit ihrem sechsten Soloalbum ihr außergewöhnliches künstlerisches Können unter Beweis. Sie widmet sich dabei einer besonderen Herausforderung: Anlässlich des 100. Todestages von Erik Satie interpretiert sie vor allem Stücke des berühmten Komponisten neu und verbindet diese mit ihrer eigenen, poetischen Lyrik auf beeindruckend hohem künstlerischem Niveau.
Begleitung und musikalische Umsetzung
Souter wird von einer hervorragend besetzten Band unterstützt: Luis Perdomo am Piano und an der Percussion, Yasushi Nakamura am Akustikbass, Billy Drummond am Schlagzeug, Nadje Noordhuis an Trompete und Flügelhorn sowie Steve Wilson am Sopransaxofon. Die Musikerinnen und Musiker begleiten ihre eindringliche Altstimme meisterhaft und verleihen jedem Stück eine besondere Note.
Die Stücke des Albums im Überblick
Das Album eröffnet mit „A Song For You (Gnossienne No. 1)“. Hier verwandelt Souter das Satie-Stück in einen Midtempo-Jazztitel mit Latino-Rhythmus und markantem Piano-Solo. Es folgt „Mood“ von Ron Carter – eine ruhige Jazz-Ballade, geprägt von Saxofon, Trompete und Piano-Solo. Anschließend wird „Holding On To Beauty (Gnossienne No. 3)“ zu einem weiteren Latino-Midtempo-Jazzstück mit Piano-Solo umgestaltet.
Mit „Peace (Gnossienne No. 2)“ interpretiert Souter ein weiteres Satie-Stück als langsamen, melancholischen Jazz-Song. „Avec Le Temps“ entwickelt sich zu einem ruhigen, dramatischen Chanson, wobei das Bass-Solo die Jazz-Atmosphäre verstärkt. Das mystische „D’ou Venons-Nous (Gnossienne No. 3)“ wird zu einem lebhaften, orientalisch anmutenden Jazz-Spektakel mit eindrucksvollem Saxofon-Solo.
Das Stück „Vexations (I Kiss Your Heart)“ besticht durch seine traurige Stimmung: Hier wird gesprochene Lyrik von Pascal Borderies von einer melancholischen Trompete begleitet. „Never Broken (E.S.P)“ von Wayne Shorter interpretiert Souter als schnellen Swing-Jazztitel mit ausgiebigem Piano-Solo. „Rayga’s Song (Gymnopedie No. 1)“ bleibt langsam und melancholisch, getragen von Saxofon und Bass-Solo.
Den Abschluss bildet Jacques Brels „If You Go Away (Ne Me Quitte Pas)“. Dieses Stück beginnt als langsame, melancholische und dramatische Chanson-Ballade, steigert sich im Mittelteil mit einem Piano-Solo und klingt schließlich wieder ruhig und besinnlich aus. Für viele ist dieses Werk der Höhepunkt des Albums.
Fazit
Das „Satie-Project“ überzeugt durch seinen exzellenten Klang und Tessa Souters ausdrucksstarken Gesang. Ihre kunstvolle Lyrik, die auch das Thema des Verlusts ihrer Mutter aufgreift, verleiht dem Album zusätzliche Tiefe. Die Begleitband begeistert durch punktgenaue rhythmische Unterstützung und herausragende Soli, insbesondere am Piano. Insgesamt ist dieses Album ein absolut hörenswertes, künstlerisch gelungenes Jazzprojekt.
Bewertung:
10 Punkte (von 12)
Klang:
10 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
TAILOR SWIFT
The Life Of A Showgirl
Digital-Download/CD/Vinyl
Noanara
(2025)
Länge: 45:29
Digital bei "qobuz" kaufen!
CD bei "jpc.de" bestellen!
Vinyl bei "jpc.de" bestellen!
Tracks:
1. The Fate Of Ophelia
2. Elizabeth Taylor
3. Opalite
4. Father Figure
5. Eldest Daughter
6. Ruin The Friendship
7. Actually Romantic
8. Wish List
9. Wood
10. Cancelled!
11. Honey
12. The Life Of A Showgirl
|
| |
| Musik-Art: Pop-Rock/Synth-Pop |
| |
| Conny's Kritik: |
Taylor Swifts neues Album „The Life Of A Showgirl“: Zwischen Massenerfolg und musikalischer Belanglosigkeit
Ein Pop-Phänomen unserer Zeit
Taylor Swift ist ohne Zweifel ein Phänomen der aktuellen Popkultur. Als Sprachrohr der jungen Generation gelingt es ihr mit Leichtigkeit, mithilfe von Synth-Pop-Elementen und sehr persönlichen Texten ihre Fangemeinde zu begeistern. Schon bei der Veröffentlichung erzielen ihre Werke Milliarden von Streams und Verkäufen – ein Beleg für ihre enorme Reichweite und Popularität.
Das zwölfte Studioalbum: Radiotauglichkeit und bekannte Muster
Mit „The Life Of A Showgirl“ legt Swift ihr mittlerweile zwölftes Studioalbum vor. Unterstützt von den renommierten Produzenten Max Martin und Shellback, bleibt sie ihrem bewährten Rezept radiotauglicher Musik treu. Das Soundbild ist geprägt von eingängigen Refrains und modernen Pop-Produktionen. Allerdings bleibt bei diesem Album eine emotionale Tiefe oft aus – die Songs wirken durch die immer ähnlich klingenden Refrains und emotionslosen Gesänge wenig mitreißend.
Herausstechende Titel und musikalische Highlights
Trotzdem gibt es auf dem Album einige Lichtblicke. Besonders der Titelsong „The Life Of A Showgirl“, ein Duett mit Sabrina Carpenter, überzeugt als Midtempo-Pop-Ballade mit Streichern und einer interessanten Bridge. Hier spürt man eine aufwendigere Produktion und musikalische Ambition. Auch der Song „Wood“ hebt sich als flotter Funk-Pop-Titel ab und sorgt für frischen Wind. Die ruhige Piano-Ballade „Eldest Daughter“ ragt ebenfalls aus dem Mittelmaß heraus und zeigt Swifts Gespür für gefühlvolle Balladen.
Fazit: Massentauglich, aber wenig innovativ
Abgesehen von diesen Ausnahmen dominiert auf dem Album harmloser, weitgehend belangloser Synth-Pop, der jedoch bei ihren treuen Fans weiterhin auf uneingeschränkte Begeisterung stoßen dürfte.
6-8 Punkte (von 12)
Klang:
7 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
STEVE PORCARO
The Very Day
Digital-Download
Porcara Musica
(2025)
Länge: 47:54
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Marylin
2. Miss Jane Sinclair
3. Change (feat. Michael McDonald)
4. The El
5. Does It Real Matter?
6. Listen To My Heart (feat. Gardner Cole)
7. Water From The Sky
8. Prelude
9. 2 x Lover (feat. Judge Cole)
10. Tonight
11. Saint And Angels (feat. Jason Scheff)
|
| |
| Musik-Art: Progressive Westcoast Pop-Rock with Soul and Jazz |
| |
| Conny's Kritik: |
Steve Porcaros „The Very Day“ – Ein vielseitiges Westcoast-Pop-Rock-Album
Nach dem bereits überzeugenden 2016er Vorgängeralbum „Someday/Somehow“ legt der ehemalige Toto-Musiker Steve Porcaro mit seinem neuesten Werk „The Very Day“ noch eine Schippe drauf. Das Album präsentiert sich als locker zusammengestelltes Potpourri von Westcoast-Pop-Rock und umfasst elf abwechslungsreiche Songs, die musikalisch auf hohem Niveau unterhalten.
Musikalische Vielfalt und prominente Unterstützung
„The Very Day“ zeichnet sich durch bläserbetonten, handgemachten Soul-Pop, Progressiv-Rock und dezente Jazzeinflüsse aus. Steve Porcaro übernimmt dabei nicht nur den Gesang, sondern auch die Keyboards und Percussion. Er wird virtuos unterstützt von renommierten Studio-Musikern und Kollegen wie David Paich, Michael McDonald, Jason Scheff, Marcus Miller, Shannon Forrest, Michael Landau, Marc Banilla, Chuck Findley und weiteren Größen der Szene.
Fokus auf Bläser und abwechslungsreiche Arrangements
Rund die Hälfte des Albums ist besonders bläserbetont arrangiert, wobei fünf Bläser für einen satten Klang sorgen. Neben klassischem Westcoast Harmony-Pop-Rock sind auch progressivere Stücke vertreten, etwa das über sieben Minuten lange „Water From The Sky“. Dieser Song überrascht mit psychedelischen Elementen im Ethno-Pop-Rock-Stil, ausgedehntem Gitarrensolo von Marc Banilla sowie einem eindrucksvollen Key-Synth-Gewitter.
Hervorstechende Songs und Gastbeiträge
Ein weiteres Highlight bildet „Does It Real Matter?“, eine progressiv-mystische Pop-Rock-Ballade, die mit Synthesizern, Gitarren- und Orgel-Solo überzeugt. Der Song „Change“ wird von Michael McDonald gesungen und setzt mit seinem funkigen Pop-Rock-Soul-Charakter sowie einem coolen E-Piano markante Akzente. Den Abschluss des Albums bildet „Saint And Angels“, ein unbeschwerter Harmony-Soul-Popsong, gemeinsam mit Jason Scheff gesungen – eine musikalische Hommage an Kalifornien.
Fazit
Wer handgemachte Westcoast-Pop-Rockmusik mit gelegentlichen progressiven Einflüssen schätzt, wird von Steve Porcaros „The Very Day“ begeistert sein. Das Album überzeugt durch musikalische Vielfalt, hochwertige Arrangements und die Mitwirkung zahlreicher namhafter Künstler.
8-10 Punkte (von 12)
Klang:
9 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
|
 |
STYX
Circling From Above
Vinyl, CD, Digital
CD: UMe 00602478028076, Vinyl: UMe 6024759511131
(2025)
Länge: 41:00
Vinyl bei "jpc.de" bestellen!
CD bei "jpc.de" bestellen!
Digital bei "qobuz" kaufen!
Tracks:
1. Circling From Above
2. Build And Destroy
3. Michigan
4. King Of Love
5. It's Clear
6. Forgive
7. Everybody Raise A Glass
8. Blue Eyed Raven
9. She Knows
10. Ease Your Mind
11. The Things That You Said
12. We Lost The Wheel Again
13. Only You Can Decide
|
| |
| Musik-Art: Progressiver Rock-Pop |
| |
| Conny's Kritik: |
Albumrezension: Styx – Das 18. Studioalbum
Stil und musikalische Ausrichtung
Vier Jahre nach dem letzten Album "Crash In The Moon" bleibt die Band ihrem musikalischen Stil treu. Auch das 18. Album von Styx ist geprägt von theatralischem Progressive Rock, kombiniert mit Elementen aus Pop und Melodic Rock. Zwar präsentiert sich das Werk nicht unbedingt innovativ, doch die handwerkliche Qualität ist einwandfrei und die Musik wirkt authentisch und handgemacht.
Vergleiche und musikalische Einflüsse
Beim Hören des Albums wird man immer wieder an Queen und Freddie Mercury erinnert, insbesondere beim Song "Everybody Raise A Glass". Dieser Vergleich wertet das Album zwar nicht ab, wirft jedoch die Frage auf, warum Styx auf diesen altbekannten Stil zurückgreift und sich so sehr an Queen orientiert.
Vielfalt innerhalb der Songs
Der Balladencharakter kommt vor allem in "Blue Eyed Raven" zum Ausdruck, das Erinnerungen an den großen Styx-Hit "Boat On The River" aus dem Jahr 1980 weckt. Deutlich rockiger gestaltet sich das schnelle "We Last The Wheel Again", während "She Knows" als Midtempo-Pop-Rocksong mit Jahrmarkts-Atmosphäre sogar ein Klarinetten-Solo beinhaltet.
Fazit
Eingefleischte Styx-Fans werden mit Sicherheit Freude an diesem Album haben. Objektiv betrachtet bietet das Werk allerdings wenig Neues. Dennoch überzeugt die Platte durch sehr gut musizierte Handwerksarbeit und interessante Songtexte.
7-9 Punkte (von 12)
Klang:
8 Punkte (von 12)
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |